Auf unsere Wurst sind wir mit Recht sehr stolz, wir produzieren noch über 90% unseres Angebotes in unserer eigenen Wurstküche. Wir verwenden dazu meisterliche, zum Teil alte überlieferte und nach neusten Richtlinien umgestaltete Rezepturen. Aber wir haben uns auch einen Namen gemacht durch unseren unermüdlichen Erfindersinn. Aus jenem Geist immer wieder neue Wurst und Schinkenspezialitäten kommen.
Wie hier oben gezeigt, werden z.B. Wiener Würstchen hergestellt. Diese Maschine nennt man Kutter oder Schneidmischer was seine Tätigkeit etwas besser beschreibt. Hier werden frisches Magerfleisch mit frischem Speck und edelsten Gewürzen zu einem Wurstbrei (Brät) zerkleinert. Um eine gute Bindung der einzelnen Bestandteile zu gewährleisten muss auch Trinkwasser hinzu, dies geschieht in Form von Scherbeneis um die Temperatur im Kutter niedrig zu halten, sie darf 12 - 14 °C nicht übersteigen sonst war die ganze Mühe umsonst und das Brät wäre kaputt. ( theoretisch gesehen, denn so etwas ist uns noch nie passiert)
So oder so ähnlich werden fast alle Brühwurstsorten gemacht, manche werden als Würstchen gefüllt ( siehe unten ) andere wieder in Kranzdärme wie die Fleischwurst, die dann wie viele Wurstsorten auch, vor dem garen geräuchert werden.
Zu den bekanntesten Brühwurstsorten zählen, Fleischwurst, Bierschinken und Fleischkäse, die je nach Sorte im Wasser bei 74°C gegart werden oder im Backofen ausgebacken werden.
Es gibt dann noch unsere Kochwurst die ihren Namen daher hat, weil sie ausschließlich aus vorgekochtem Material hergestellt wird. Außer bei der Leberwurst, wo die Leber im Rohzustand zerkleinert wird, um dann anschließend mit dem gewolften und gekochtem Fleisch und Speck und den Gewürzen vermischt wird. Diese Würste werden fast alle in Naturdärme gefüllt und bei 80°C im Kessel gekocht. Anschließend werden sie dann auch geräuchert wie z.B. die Hausmacher Leber- und Blutwurst. Die Pfälzer Leberwurst wird nicht geräuchert, sie bleibt frisch und hat ihr typisches Aroma vom Majoran.
Zum Schluss gibt es dann noch die Rohwurst. Die wie der Name schon sagt eigentlich roh ist, aber durch Pökelsalz und Reifung mit freundlichen Bakterien, ( ähnlich wie beim Joghurt) haltbar gemacht wird. Sie besteht wie eigentlich jede Wurst aus frischem Fleisch frischem Speck und edelsten Gewürzen, sie wird mal fein mal grob gewolft oder im Kutter zerkleinert. Um ein so akkurates Schnittbild bei einer Salami zu erhalten ist größte Konzentration und Aufmerksamkeit bei der Fleischsortierung gefordert. Weder Sehnen noch Knochensplitter sowie weiches Fett dürfen hinzu. Je nach Reifung oder Räucherung bekommen sie ihren Geschmack.